Kategorie: KVR

Lichterführung III

Ankerlieger Ankerlieger unter 50 Meter müssen ein weißes Rundumlicht führen: ⛶ Schiffe über 50 Meter vor Anker setzen in der Nacht 2 weiße Rundumlichter, wobei das hintere niedriger als das vordere ist. ⛶ Ankerlieger über 100 Meter müssen zusätzlich Decklichter eingeschalten haben. ⛶ Grundsitzer Ein Grundsitzer (der ja unfreiwillig ankert) setzt die Ankerbeleuchtung und zusätzlich

Notsignale

Notsignale auf See Notsignale auf See dienen dazu, unmissverständlich auf eine akute Gefahrensituation hinzuweisen und Hilfe anzufordern. Damit sie weltweit eindeutig erkannt werden, gibt es eine Reihe international standardisierter Notsignale, die ausschließlich im echten Notfall verwendet werden dürfen. Nur wenn ein Schiff oder eine an Bord befindliche Person unmittelbar in Gefahr ist und sofortige Hilfe

Schallsignale

Einzelne Schallsignale unterscheiden sich aufgrund der Dauer. Wir unterscheiden kurze und lange Töne. Komplette Signale setzen sich aus Kombinationen dieser Töne zusammen. Ein kurzer Ton dauert etwa 1 Sekunde. Ein langer Ton dauert etwa 4 bis 6 Sekunden. Schallsignale für Fahrzeuge in Sicht Ich ändere meinen Kurs auf Steuerbord. Ich ändere meinen Kurs auf Backbord.

Lichterführung II

Alle besonderen Fahrzeuge, die wir jetzt besprechen, haben zu den Standardlichtern eines maschinenbetriebenen Fahrzeuges (Topplicht, Seitenlichter und Hecklicht) noch zusätzliche Lichter gesetzt. Fischer / Trawler Fischer / Trawler: Fischende Fahrzeuge sind schwer manövrierbar und die Netze im Wasser stellen für andere Boote eine Gefahr dar. Aus diesem Grund sind solche Fahrzeuge besonders gekennzeichnet. Trawler: Ein Fahrzeug,

Ausweichregeln I

Wie der Name „Kollisionsverhütungsregeln“ bereits sagt, hat die Vermeidung eines Zusammenstoßes oberste Priorität. Auch wenn man nach den Regeln eigentlich Wegerecht hat, muss man die Situation richtig einschätzen und – wenn es die Sicherheit erfordert – ausweichen. Rangordnung auf See Die Vorrangpyramide veranschaulicht die grundlegende Rangfolge der Fahrzeuge nach den Kollisionsverhütungsregeln. Dabei gilt: Fahrzeuge, die

Begriffsbestimmungen

Kollisionsverhütungsregeln (KVR) Die Kollisionsverhütungsregeln (KVR) – offiziell „Internationale Regeln von 1972 zur Verhütung von Zusammenstößen auf See“ – sind ein weltweit gültiges Regelwerk zur Vermeidung von Schiffszusammenstößen. Sie bilden den grundlegenden rechtlichen Rahmen für Sicherheit und Verkehrsordnung auf Hoher See und auf allen mit ihr verbundenen, von Seeschiffen befahrbaren Gewässern. Die Regeln wurden 1972 von

Lichterführung I

Positionslichter Positionslichter sind die von den Kollisionsverhütungsregeln (KVR) vorgeschriebenen Lichter, die von Schiffen zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang sowie tagsüber bei verminderter Sicht (z. B. Regen, Nebel oder Schneefall) geführt werden müssen. Neben der reinen Positionsanzeige geben die Lichter auch Hinweise auf Art, Größe und Einsatzzweck eines Wasserfahrzeugs. Nationale Vorschriften – in Deutschland etwa die Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung –

Ausweichregeln II

Ausweichregeln Maschinenfahrzeuge Wenn zwei Boote aufeinander zufahren, dann weicht jedes Boot eindeutig nach Steuerbord aus. Dieses Ausweichen muss gut ersichtlich sein (Schwenk des Buges). Regel 1: Bei Begegnungen haben beide Fahrzeuge nach Steuerbord auszuweichen. Regel 2: Bei Kursen, die sich kreuzen, gilt die Rechtsregel (wie im Straßenverkehr). ⛶Abb. 1: Maschinenfahrzeuge Begegnung. ⛶Abb. 2: Kreuzende Kurse.

Login to Skipper 360°