Kategorie: Betonnung

Einzelgefahrenzeichen

Einzelgefahrenzeichen Lokale Gefahrenstellen, sogenannte Einzelgefahrenstellen, werden durch eine einzige Tonne markiert. Diese Gefahrenpunkte sind in der Regel kleinflächig und von tiefem, sicher befahrbarem Wasser umgeben. Da die Gefahr also punktförmig ist, genügt es, der Tonne in beliebiger Richtung auszuweichen. Wichtig ist lediglich, ausreichenden Abstand zu halten, da die tatsächliche Ausdehnung der Untiefe oder des Hindernisses

Kardinale Zeichen

Das Kardinalsystem Mit dem Kardinalsystem bezeichnet man in der Schifffahrt ein System zur Kennzeichnung von großflächigen Gefahrenstellen – etwa Hindernissen, Felsen oder Untiefen – durch richtungsweisende Seezeichen. Anhand der Farbanordnung der Tonne sowie der Form und Stellung der Toppzeichen lässt sich eindeutig erkennen, auf welcher Seite die Gefahrenstelle sicher zu passieren ist. ⛶Abb. 1: Kardinalzeichen

Laterale Zeichen

Laterale Zeichen Das Lateralsystem legt jene Seezeichen fest, die in der internationalen Seeschifffahrt zur seitlichen Markierung von Fahrwassern verwendet werden (lateral = „seitlich“). Diese Tonnen und Baken zeigen also an, wo die Grenzen eines sicheren Fahrwassers verlaufen und auf welcher Seite man sie passieren muss. Laterale Zeichen sind besonders wichtig in Hafeneinfahrten, Flussmündungen und engen

Sonderzeichen

Sondertonnen Sondertonnen dienen in erster Linie nicht der direkten Navigation, sondern markieren besondere Gebiete oder Hinweise, die für die Schifffahrt relevant sind. Sie zeigen also keine Fahrwassergrenzen an, sondern weisen auf spezielle Nutzungen, Einschränkungen oder Gefahrenhinweise hin. Worauf eine Sondertonne im Einzelfall aufmerksam macht, ist immer in der Seekarte vermerkt. Dort findet man die genaue

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